dieGRAPHISCHE - Fotowettbewerb 2004/2005
Fotowettbewerb "Wellpappe ins rechte Licht gerückt"
Mit den Augen „junger Künstler“ und durch die Linse eines Fotoapparats betrachtet, wird das klassische Verpackungsmaterial Wellpappe im Handumdrehen zum kreativen und spannenden Gestaltungselement. Das bewiesen die SchülerInnen des Kollegs für Fotografie der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Wien XIV im Rahmen des Wellpappe-Fotowettbewerbs. Unter dem Motto „Wellpappe ins rechte Licht gerückt“ entstanden im Schuljahr 2004/2005 unkonventionelle Wellpappe-Fotos – initiiert und gefördert wurde der Wettbewerb vom Forum Wellpappe Austria.
Sechs „1. Plätze“
Die Jury gelangte nach eingehenden Beratungen einhellig zur Auffassung, dass von den eingereichten Arbeiten sechs Bilder als qualitativ
absolut gleichwertig anzusehen sind, weshalb sechs „1. Plätze“ vergeben wurden.
Die Siegerfotos
Die Arbeiten wurden den Kategorien „Idee“ und „Struktur“ zugeordnet: In der ersten Kategorie steht die ungewöhnliche Idee im Mittelpunkt, mit der ein innovativer Zugang zum Produkt Wellpappe geschaffen wird; in der zweiten Kategorie wird die Wellen-Struktur des Materials kreativ umgesetzt.
Die Preisträgerinnen in der Kategorie „Idee“:
Alexandra Guggenberger
Blumentopf in Wellpappe gewickelt
Das Bild besticht durch die Kombination von Farbe und Schwarzweiß und symbolisiert in der Verbindung mit einer Pflanze den natürlichen Ursprung des Materials sowie seine Umweltverträglichkeit.
Gudrun Krieger
Millennium Tower – bereit für den Laufsteg
Das Verpackungsmaterial wird im Stile des Verpackungskünstlers Christo eingesetzt. Das Bild stellt ein Beispiel dafür dar, wie digitales Composing sinnvoll eingesetzt zu neuen Lösungen führen kann.
Sarah Mumm
Spaghetti à la Wellpappe
Das Bild ist durch die Überzeichnung, den gewählten Ausschnitt und die Farbwahl sehr trendig und entspricht dem Zeitgeist. Der Betrachter wird sich einen kleinen „Schmunzler“ nicht verkneifen können.
Die Preisträgerinnen in der Kategorie „Struktur“:
Eva Moschitz
Schwarzweiß – abstrakt
Diese Lösung besticht durch das ungewöhnliche Format, die Reduktion auf Kontraste (hell – dunkel) und freie Formen.
Dominika Steinacher
Blaue Welle
Der knappe Ausschnitt reduziert das Material auf seine wesentlichen Charakteristika. Darüber hinaus wird durch die Abfolge von hellen und dunklen Bildteilen eine Rhythmisierung der Fläche erzeugt und so Dynamik erzielt.











