

Umwelt und Klimaschutz
Wellpappe schützt Produkte und Klima doppelt: Als Kreislaufprodukt mit bis zu 25 Nutzungszyklen und als Verpackung, die Transportschäden und damit klimaschädliche Warenverluste reduziert. Die österreichische Wellpappeindustrie verweist damit auf einen Stoffkreislauf mit Vorbildcharakter in Zeiten verschärfter Klimaziele und der neuen EU-Verpackungsverordnung. Wellpappe besteht aus faserbasierten Rohstoffen, lässt sich bis zu 25 Mal recyceln und wird mit Stärkeleimen aus Mais, Weizen oder Kartoffeln verklebt. Gebrauchte Wellpappe-Verpackungen werden in Österreich zu über 90 Prozent gesammelt und wiederverwertet, der hohe Altfaseranteil macht die Branche zu einem der größten Altpapiernutzer des Landes.
Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verlangt, dass bis 2030 mindestens 70 Prozent aller Verpackungen recyclingfähig sind, Wellpappe erfüllt diese Vorgabe bereits heute vollständig. Zusätzlich unterstützt die heimisce Wellpappe-Branche die Reduktion von Leervolumen: Maßgeschneiderte Verpackungen aus Wellpappe vermeiden unnötigen Lufttransport und machen Logistik effizienter. Werden Lebensmittel oder empfindliche Güter beim Transport beschädigt, fallen nicht nur Abfälle an, sondern auch zusätzliche CO2-Emissionen für Ersatzproduktion. Die CO2-Bilanz vieler Produkte übersteigt jene der Außenverpackung um ein Vielfaches: Während ein Desktop-Computer etwa 420 Kilogramm CO2-Äquivalente verursacht, liegt eine typische Versandverpackung bei rund 0,24 Kilogramm CO2-Äquivalenten. Im Onlinehandel punktet Wellpappe mit sicheren, an die Ware angepassten Lösungen, die Bruchschäden und Retouren verringern und damit Ressourcen schonen. Auch der Lebensmitteleinzelhandel setzt zunehmend auf Wellpappe, weil recyclingfähige Transport- und Verkaufsverpackungen ein sichtbares Signal für Klimaschutz und Ressourceneffizienz senden.

Rohstoff und Recycling
Wellpappe ist ein Naturtalent der Kreislaufwirtschaft: Sie besteht überwiegend aus Recyclingpapier, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und ist durch FSC- und PEFC-Standards lückenlos zertifiziert. Die österreichische Wellpappe-Industrie positioniert sich damit als Anbieter ökologischer Verpackungslösungen für Handel und Industrie. Das Rohmaterial für Wellpappe kommt aus nachhaltiger Forstwirtschaft; genutzt wird vor allem Bruch- und Durchforstungsholz, das bei der Pflege bewirtschafteter Wälder anfällt. Für Wellpappe müssen keine zusätzlichen Bäume gefällt werden, die Holzfasern stammen aus europäischen Wäldern mit hohem Anteil an zertifizierten Flächen.
Das wichtigste Ausgangsmaterial ist Papier, vor allem Recyclingpapier: In Österreich bestehen Wellpappe-Verpackungen im Schnitt bereits zu über 80 Prozent aus Recyclingmaterial, der Frischfaseranteil liegt unter 20 Prozent. Gebrauchte Wellpappe-Verpackungen gelten als wertvoller Rohstoff: Sie werden gesammelt, aufbereitet und bis zu 25 Mal im Kreislauf geführt. Die österreichische Wellpappe-Industrie bezieht ihre Papiere ausschließlich von heimischen und europäischen Produzenten, deren Qualitäten FSC-zertifiziert sind.FSC und PEFC garantieren anhand transparenter Kriterien, dass Holz aus ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt; nur entsprechend zertifizierte Produkte dürfen die Siegel tragen. Wenn es um ökologische Verpackungslösungen geht, unterstützen die österreichischen Wellpappe-Hersteller Unternehmen mit Know-how, Service und modernen Produktionsanlagen.